Two-Nights-Tour Weltcup Weltcup Damen

Zum Abschluss der diesjährigen Two-Nights-Tour hatten die Damen in Oberstdorf mit schwierigen Windbedingungen zu kämpfen. Bereits im ersten Durchgang dauerte es aufgrund mehrerer Unterbrechungen über eine Stunde, bis alle 30 Athletinnen ihren Sprung zeigen konnten. Auch im zweiten Durchgang kämpften die Damen gegen starken Rückenwind mit über 30 Bonuspunkten in der Spitze.

Bereits die vorangegangene Qualifikation für den letzten Bewerb der Two-Nights-Tour lies befürchten, dass es heute nicht ganz einfach werden sollte. Schon hier fielen einige Springerinnen den widrigen Windbedingungen zum Opfer. Katharina Schmid beispielsweise schaffte die Qualifikation für den Wettkampf als 28. nur knapp. Nicht für den Wettkampf qualifizieren konnten sich aus Sicht des DSV Julina Kreibich (32.), Anna Hollandt (43.), Alvine Holz (51.), Maike Tyralla (53.), Lia Böhme (57.), Anne Häckel (58.) und Kim Amy Duschek (59.).

Prevc sichert sich Gesamtsieg vor Freitag und Maruyama

Der erste Durchgang wirbelte die Ergebnisliste bereits ziemlich durcheinander. So landete die Dominatorin des aktuellen Winters, Nika Prevc, mit 105,5 Metern zunächst nur auf dem 17. Zwischenrang – punktgleich mit ihrer KO-Duell-Gegnerin Yuki Ito. Somit war sie im zweiten Durchgang bereits ziemlich früh am Start. Mit 128,5 Metern im zweiten Sprung konnte sie sich noch deutlich nach vorne kämpfen und wurde am Ende Vierte. Den Gesamtsieg in der Two-Nights-Tour lies sie sich aufgrund des großen Vorsprungs, den sie aus Garmisch-Partenkirchen mitgebracht hat, jedoch nicht mehr nehmen und sichert sich diesen zum dritten Mal in Folge.

Platz zwei in der Gesamtwertung ging an Selina Freitag vor Nozomi Maruyama aus Japan.

Erster Weltcupsieg für Abigail Strate (CAN) vor Ping Zeng (CHN) und Selina Freitag

Ganz oben stand am heutigen Tag jedoch eine andere: Die Kanadierin Abigail Strate (268,2 Pkt.) sicherte sich mit 136,0 und 116,0 Metern ihren ersten Weltcupsieg. Hinter ihr auf dem zweiten Platz landete Ping Zeng (126,5/126,5m; 257,7 Pkt.), die damit erneut ein Karrierebestresultat ablieferte und den ersten Podestplatz für China feiern durfte. Auf Platz drei landete Selina Freitag (257,3 Pkt.) mit Sprüngen auf 128,0 und 118,0 Metern nur 0,4 Punkte hinter der Chinesin.

Sara Takanashi landete als beste Japanerin auf dem fünften Platz. Ihre Teamkollegin und Weltcupführende, Nozomi Maruyama, wurde Achte, wodurch ihr Vorsprung auf Nika Prevc im Gesamtweltcup erneut schrumpfte. Anna Odine Stroem (6.) schaffte es als einzige Norwegerin unter die besten Zehn. Ebenso erging es Lisa Eder auf Platz Sieben als beste Österreicherin. Agnes Reisch wurde Neunte, während Katharina Schmid ihren letzten Bewerb auf der Heimschanze in Oberstdorf als Elfte beendete. Juliane Seyfarth gewann ihr KO-Duell gegen Emily Torazza, die es daher nicht in den zweiten Durchgang schaffte, und landete am Ende auf Platz 16.

Die Top Ten komplettierte Nika Vodan, die mit 111,5 Metern im zweiten Sprung noch von Platz Zwei auf den zehnten Platz zurückfiel. Auch Silje Opseth dürfte sich den Ausgang des heutigen Wettbewerbs anders vorgestellt haben. Nach dem ersten Durchgang lag sie noch auf dem dritten Zwischenrang, fiel letztendlich jedoch noch auf Platz 12 zurück.

Offizielles Ergebnis

Gesamtwertung Two-Nights-Tour

Weiter geht es für die Damen am 5. und 6. Januar in Villach, wo zwei Einzelspringen auf der Normalschanze auf dem Plan stehen.

SGP Damen Sommer Grand Prix

Nach fast einem Jahr Aufschub weihen die Skispringerinnen und Skispringer in dieser Woche nun endlich den neuen Schanzenkomplex in Predazzo ein. Bereits am heutigen Donnerstag starten beide Geschlechter von der Normalschanze. Und gleich zum Auftakt gab es einen schockierenden Moment im Finaldurchgang der Damen. Ein Sturz durch die erfahrene Eva Pinkelnig sorgte für entsetzte Gesichter bei allen Beteiligten.

Der erste Wettbewerb von der Normalschanze in Predazzo startete durchaus mit gemischten Gefühlen. Abgesehen von der Baustelle rund um die Schanze, konnten einige Athletinnen bereits mit Sprüngen über die 100-Meter-Marke glänzen. Allen voran überzeugte einmal mehr Abigail Strate, die sich diesen Sommer bereits stark präsentieren konnte. Mit 258.8 Punkten setzte sie sich gegen die starke Nika Prevc aus Slowenien durch. Hinter den beiden reihte sich Yuka Seto ein, somit auch der nächste Podestplatz für die japanischen Damen im Sommer Grand Prix.

Auch Alexandria Loutitt, die zweite Kanadierin im Bunde, konnte sich mit Platz vier weit vorne einreihen und verpasste nur knapp das Podium. Mit Nozomi Maruyama sowie Yuzuki Sato auf Platz fünf sowie Platz zehn für Sara Takanashi bestätigte das japanische Team auch auf der neuen Olympiaschanze die geschlossene Stärke der vergangenen Wettbewerbe.

Sturz von Pinkelnig überschattet Finaldurchgang

Für die 37-jährige Österreicherin Eva Pinkelnig, die sich im Training ebenfalls stark zeigte, endete die Olympia-Generalprobe bereits frühzeitig. Durch das Aufkanten ihrer Ski bei der Landung bei 97,5 Metern kam die Gesamtweltcupsiegerin von 2022/23 zu Sturz. Ihr Schrei vor Schmerzen war selbst durch die TV-Kameras bei den Fernsehzuschauern zu hören. Sie musste mehrere Minuten im Auslauf behandelt und schließlich abtransportiert werden. Aktuell befindet sich die Vorarlbergerin auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Diagnose steht noch aus.

Deutsches Team kompakt in der zweiten Reihe

Für die DSV-Damen reichte es zum Auftakt noch nicht für die vorderen Plätze. Ein erstes Aufwärmen war zwar erkennbar, die große Liebe zur Normalschanze war scheinbar aber noch nicht vorhanden. Katharina Schmid reihte sich als beste Deutsche auf Rang 11 ein. Die weiteren Damen um Selina Freitag, Agnes Reisch, Juliane Seyfarth, Anna Hollandt und Emely Torazza belegten die Plätze 15 bis 19. Für die Damen geht es am Samstag weiter mit dem Einzelwettbewerb von der Großschanze.

SGP Damen Sommer Grand Prix

Nika Prevc ist weiterhin nicht zu stoppen und hat sich beim vierten Einzelwettbewerb des diesjährigen Sommer-Grand-Prix ihren dritten Sieg gesichert. Die amtierende Weltcupgesamtsiegerin erhielt im polnischen Wisla für einen Sprung auf 128,5 m insgesamt 126,2 Punkte und setzte sich damit am Ende vor der erneut starken Japanerin Nozomi Maruyama (117,5 Punkte) durch, die wie schon am Vortag Zweite wurde. Für die 20-jährige Slowenin war es ihr Premierenerfolg im neuen „High-Five“-Format, nachdem sie in Courchevel noch Abigail Strate den Vortritt lassen musste.

Durch diesen erneuten Erfolg baute Nika Prevc ihren Vorsprung in der Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix aus und führt nun mit 345 Zählern auf dem Konto vor Abigail Strate (280 Punkte), die sich am zweiten Wettkampftag in Wisla den dritten Platz im Tagesklassement sicherte und damit ebenfalls auf das Podium sprang. Rang drei belegt nach den ersten beiden Stationen (Courchevel und Wisla) die Japanerin Nozomi Maruyama (260 Punkte), vor ihrer Landsfrau Sara Takanashi (200 Punkte/4.) und DSV-Athletin Selina Freitag (160 Punkte/5.). Freitag reiste nach ihrem starken Auftritt in Courchevel nicht nach Wisla – dafür rückte allerdings Katharina Schmid ins Team, die den zweiten Wettbewerb am Sonntag in Wisla auch als Siebte und damit als beste Deutsche im Feld abschloss. Damit steigerte sich die Oberstdorferin auch noch einmal gegenüber dem ersten Wettbewerb am Samstag, den sie auf Platz 12 beendete.

Juliane Seyfarth, die am Vortag noch wegen ihres Anzuges disqualifiziert wurde, belegte direkt hinter Schmid den achten Platz. Emely Torazza sprang einen soliden elften Rang heraus, während Anna Hollandt als 14. das gute Mannschaftsergebnis komplettierte. Einzig Alvine Holz (21.) verpasste ganz knapp den Finaldurchgang. Dieser setzte sich aus den acht Gruppensiegern, den acht Zweitplatzierten einer Gruppe sowie den vier besten „Lucky Losern“ zusammen (in Summe also 20 Springerinnen). Herangezogen wurde dafür der Sprung aus dem ersten Durchgang.

Ob das neue Gruppenformat bei den Tests in Courchevel und Wisla die FIS überzeugt hat und es in der Saison 2026/2027 tatsächlich zum Einsatz kommen wird, ist noch ungewiss. Bei den Folgestationen des Sommer-Grand-Prix in Rasnov (13./14.09.), Predazzo (18.-21.09.), Hinzenbach (18./19.10. – nur Herrenwettbewerbe) und Klingenthal (25./26.10.) kommt das „High-Five“-Format in jedem Falle wie geplant nicht mehr zur Anwendung.

SGP Damen Sommer Grand Prix

Beim zweiten Einzelwettbewerb der Damen im französischen Courchevel wurde ein neues Wettkampfformat getestet, welches erstmalig auch in der Wintersaison 2026/2027 seine Anwendung finden könnte. Abigail Strate sicherte sich mit einem Sprung auf 125,5 m und 108,8 Punkten hier den Premierensieg. Platz zwei ging wie schon am Vortag an Selina Freitag (108,3 Punkte), die sich nur hauchdünn geschlagen geben musste. Die Japanerin Nozomi Maruyama (105,5 Punkte) wurde Dritte.

Der neue Wettkampfmodus sieht eine Gruppeneinteilung vor, die beim Wettkampf der Damen im Rahmen des Sommer-Grand-Prix wie folgt aufgebaut war: anhand des gestrigen Ergebnisses wurden die 32 Athletinnen in acht verschiedene Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bestand aus vier Springerinnen, die gegeneinander antraten. Die zwei besten Damen einer jeweiligen Gruppe sicherten sich den direkten Einzug in das Finale (= also insgesamt 16 „Fix-Qualifizierte“), hinzu kamen die vier besten „Lucky-Loser“ des Teilnahmefeldes (= Gesamtfeld für den zweiten Durchgang also 20 Springerinnen). Diese Begrifflichkeit dürfte den Skisprungfans von der Vierschanzentournee sicherlich bestens bekannt sein.

In den ersten sechs Gruppen kam es zu keinerlei Überraschungen. Hier setzten sich jeweils die beiden stärksten Damen des gestrigen Tages durch: Alexandria Loutitt und Kurumi Ichinohe (in Gruppe 1), Yuzuki Sato und Emely Torazza (in Gruppe 2), Tinkara Komar und Nozomi Maruyama (in Gruppe 3), Juliane Seyfarth und Yuka Seto (in Gruppe 4), Karolina Indrackova und Sara Takanashi (in Gruppe 5) sowie Josephine Pagnier und Abigail Strate (in Gruppe 6).

In Gruppe 7 erreichte Selina Freitag erwartungsgemäß den Sieg, dahinter setzte sich Frida Westman gegen Anna Hollandt durch. Am gestrigen Tage war Hollandt noch besser platziert als die Schwedin. Nika Prevc, die den gestrigen Einzelwettbewerb im bewährten Modus gewann, sicherte sich in Gruppe 8 die meisten Punkte. Die Polin Anna Twardosz sprang dahinter auf Platz zwei und bezwang damit die Kanadierin Nicole Maurer, die im gestrigen Tagesklassement (auch durch die Disqualifikation von Twardosz) noch besser platziert war.

Nachdem alle acht Gruppen den ersten Durchgang absolviert hatten, standen mit Haruka Iwasa (Gruppe 6), Anna Hollandt (Gruppe 7), Nicole Maurer (Gruppe 8) und Alvine Holz (Gruppe 2) auch die vier „Lucky-Loser“ fest, die ebenfalls im Finaldurchgang mit dabei waren. Positiv für alle, die im ersten Durchgang hinter ihren Erwartungen zurückblieben: die Punkte werden in diesem neuen Modus „genullt“, sodass einzig der zweite Sprung für das Tagesendergebnis entscheidend ist. Negativ natürlich für all diejenigen, die im ersten Sprung überzeugen konnten. Hier sind vor allem Nika Prevc (114m/106,6 Punkte/P1), Maruyama (126m/99,3 Punkte/P2) und Abigail Strate (128,5m/97,0 Punkte/P3) zu nennen, die von ihrer Vorleistung nicht zehren konnten, außer, dass sie als letzte im zweiten Durchgang auf den Balken durften. Dementsprechend wurden die Karten neu gemischt. Für die deutschen Starterinnen eine gute Botschaft, denn sie taten sich im ersten Umlauf noch schwer. Selina Freitag (115,5m/73,2 Punkte) reihte sich als Beste auf Rang sieben ein, die weiteren Platzierungen sahen wie folgt aus: Anna Hollandt (14.), Juliane Seyfarth (17.), Emely Torazza (19.), Alvine Holz (20.).

Im zweiten Durchgang überzeugte dann zunächst Emely Torazza mit einer Weite von 108m. Dies sollte am Ende für Platz 12 reichen. Juliane Seyfarth steigerte sich ebenfalls deutlich gegenüber dem vorherigen „K.O.“-Durchgang und sprang mit 116m auf Rang zehn im Tagesendklassement. Anna Hollandt (19.) und Alvine Holz (20.) kamen hingegen im Finale nicht über 96m bzw. 88m hinaus.

Im Kampf um den Gesamtsieg setzte Selina Freitag mit 126,5 m dann das erste Ausrufzeichen. Einzig die Kanadierin Abigail Strate konnte ihr mit 125,5 m Paroli bieten. 0,5 Punkte trennten die Beiden am Ende, zugunsten von Strate. Hinter Nozomi Maruyama (3.) reihten sich Sara Takanashi (4.) und die Vortagessiegerin Nika Prevc (5.) ein. Prevc landete bei 114,5 m, startete aber auch mit zwei Luken weniger Anlauf als ihre Konkurrentinnen.

SGP Damen Sommer Grand Prix

Nika Prevc hat dort weitergemacht, wo sie in der vergangenen Wintersaison aufgehört hat und sich im französischen Courchevel den Sieg im ersten von insgesamt zwei Einzelwettbewerben der Damen gesichert. Mit einem starken zweiten Sprung auf 124m (241,7 Punkte) katapultierte sich die amtierende Gesamtweltcupsiegerin aus Slowenien vom vierten Platz nach dem ersten Durchgang noch bis an die Spitze. Den zweiten Platz sicherte sich Selina Freitag (224,7 Punkte) vor der Kanadierin Abigail Strate (222,9 Punkte).

Das erste Kräftemessen der Skispringerinnen bei diesem Sommer-Grand-Prix im französischen Courchevel ist vorüber und endete mit einem schon fast erwartungsgemäßen Erfolg der Top-Favoritin Nika Prevc. Die Slowenin bot bereits im Training eine überzeugende Leistung und gewann beide Probedurchgänge. Einzig im ersten Durchgang des Einzelwettbewerbs lies sie mit einer Weite von 106,5 m für ihre Verhältnisse etwas federn und reihte sich „nur“ auf der vierten Position ein. Vor ihr platzierten sich zur Halbzeit Abigail Strate, die mit 126,5 m die Führung nach dem ersten Durchgang inne hatte, sowie die Japanerin Sara Takanashi (P2/129,5 m) und DSV-Athletin Selina Freitag (P3/124m).

Prevc Rückstand nach ganz vorne auf Spitzenreiterin Strate betrug allerdings nur 3,4 Punkte, sodass ihr im zweiten Durchgang der Konter gelang. Mit 124 m erzielte sie hier eine Weite, mit der sie ihre Konkurrentinnen noch Abfangen konnte und sich den Sieg sicherte. Doch auch Selina Freitags zweiter Versuch mit 113 m ließ sich bei vergleichsweise schwierigen Windbedingungen sehen. Obwohl Strate mit 119,5 m und Takanashi mit 115 m erneut weiter sprangen als sie, konnte sie sowohl die Kanadierin als auch die Japanerin unter Berücksichtigung von Windkompensation sowie Haltungsnoten noch einholen und sich den zweiten Platz sichern. Hinter Prevc und Freitag komplettierte Strate das Podium vor Takanashi (4.) und Yuka Seto (5.), die damit an ihre beiden starken Trainingsdurchgänge anknüpfen konnte. Seto lag in diesen beiden Versuchen jeweils unter den Top-3.

Überzeugender Wettkampf von Emely Torazza

Hinter Nozomi Maruyama (6.) beendete DSV-Nachwuchshoffnung Emely Torazza (120m/114,5m) den Wettkampf auf einer starken siebten Position. Kurumi Ichinohe (8.), Alexandria Loutitt (9.) und Yuzuki Sato (10.) rundeten die Top-10 ab. Juliane Seyfarth landete mit zwei soliden Sprüngen (105,5m/103m) auf dem 12. Rang, Anna Hollandt (112,5m/102m) erreichte bei ihrem Wettkampfcomeback den 15. Platz. Für Alvine Holz endete der erste Wettkampf des diesjährigen Sommer-Grand-Prix auf der 23. Position. Sie steigerte sich von 93 m im Finaldurchgang auf 103,5 m. Insgesamt nahmen 32 Athletinnen das Auftaktspringen in Angriff.

Anna Twardosz und Daniela Haralambie wegen Skilänge disqualifiziert

Für eine Überraschung im ersten Durchgang sorgte die Polin Anna Twardosz, die mit einem Satz auf 125,5 m zwischenzeitlich sogar die Führung übernahm. Doch die Freude wehrte nur kurz: bei der technischen Nachkontrolle wurde festgestellt, dass ihr Ski zwei Zentimeter zu lang war. Dadurch wurde sie disqualifiziert. Gleiches Schicksal ereilte auch Daniela Haralambie aus Rumänien, allerdings wurde die Unregelmäßigkeit bei ihr erst nach dem zweiten Durchgang festgestellt.

Einige Top-Springerinnen lassen Courchevel aus

Neben den DSV-Athletinnen Katharina Schmid und Agnes Reisch fehlen beim Auftakt des Sommer-Grand-Prix die kompletten Mannschaften aus Österreich und Norwegen. Zudem ist aus den Top-10 des letzten Weltcupwinters auch die Slowenin Ema Klinec nicht am Start.

Am morgigen Sonntag findet für die Damen in Courchevel der zweite Einzelwettbewerb statt.