Foto: Julia Piątkowska / Skoki Polska

Nika Prevc ist zurück! Nämlich ganz oben auf dem Treppchen. Mit einer ganz starken Leistung sichert sich die Slowenin ihren ersten Saisonsieg, vor Nozomi Maruyama und Eirin Maria Kvandal. Der anhaltende Schneefall machte erstaunlich wenig Probleme und vor allem die deutschen Springerinnen zeigten sich stark formverbessert.

Es waren durchaus turbulente Tage im schwedischen Falun für die Damen. Nachdem zuerst, der für Sonntag geplante Normalschanzen Wettkampf auf Freitag vorverlegt wurde, ging am gestrigen Samstag auf der Großschanze gar nichts. Der Wind spielte nicht mit. So ging es also am Sonntag Morgen bereits um 8 Uhr mit einem Trainingssprung auf die Großschanze, ehe im Anschluss die Qualifikation und der Wettkampf stattfinden konnte.

Qualifikationssieg geht an Maruyama

Die Qualifikation konnte nicht wenig überraschend Nozomi Maruyama für sich entscheiden. Auf Rang zwei und drei folgten Nika Prevc und Heidi Dyhre Traaserud. Selina Freitag lies mit einem sechsten Platz aufhorchen und zeigte hier bereits aufsteigende Form, nachdem der Saisonstart nicht nach Plan verlief.

Nachdem Nika Prevc zu Beginn der Saison etwas mit sich und ihrem Selbstbewusstsein haderte, zeigte sie heute, dass man sie nie abschreiben sollte. Mit einer beeindruckenden Leistung und Sprüngen auf 125,0 und 132,0 Meter konnte sie 252,3 Punkte sammeln. Damit lag sie 7,9 Punkte vor der Gesamtweltcupführenden Nozomi Maruyama (122,5/129,0m) aus Japan. Eirin Maria Kvandal (234,4 Pkt.), die auf der Normalschanze nicht an den Start gegangen war, zeigte mit dem dritten Platz, dass auch mit ihr in der Olympiasaison zu rechnen sein wird.

Deutsche Damen stark formverbessert, Anges Reisch auf Platz 5

Den weitesten Sprung im ersten Durchgang zeigte Sara Takanashi mit 128,0 Metern. Am Ende belegte die Japanerin den undankbaren vierten Platz, dürfte aber wohl nichts desto trotz, zufrieden mit ihrer Performance sein. Gar nicht mehr aus dem Strahlen raus kam auch Agnes Reisch. Ähnlich wie Selina Freitag haderte sie zu Beginn der Saison mit ihren Sprüngen. Mit 124 und 119,0 Metern platzte in Falun der Knoten und sie durfte sich über einen starken fünften Platz freuen. Mit Katharina Schmid auf Rang acht und Selina Freitag auf Rang zehn konnten sich zwei weitere DSV Athletinnen in den Top Ten platzieren. Juliane Seyfarth lag nach Durchgang eins noch auf einem aussichtsreichen 12. Rang, fiel aber nach einem schwächeren zweiten Versuch noch auf Platz 19 zurück. Die Top Ten wurden durch Lisa Eder (6.), Anna Odine Stroem (7.) und Abigail Strate (9.) komplettiert.

Für Anna Hollandt blieb nach 106,0 Metern, mit welchen sie sich nach ihrem Sprung zufrieden zeigte, in Durchgang eins nur die Rolle des Zuschauers. Ebenso erging es Emily Torazza, die den Sprung in den Wettkampf nicht schaffte und schon an der Qualifikation scheiterte.

Ergebnis Qualifikation

Ergebnis Wettkampf

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