COC Damen COC Herren Continental Cup

Am Wochenende fanden die inzwischen bereits traditionellen Continental- und Intercontinental-Cup-Springen des WSV Brotterode statt – diesmal jedoch nicht auf der Inselbergschanze, sondern in Oberhof, da die Bauarbeiten an der Schanze in Brotterode nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Sowohl für die Männer als auch für die Damen standen jeweils zwei Wettkämpfe auf der Normalschanze auf dem Programm.

Bereits am Samstag sollten die ersten beiden Wettkämpfe stattfinden. Oberhof empfing die Athletinnen und Athleten jedoch mit „bestem Oberhof-Wetter“. Bei Nebel und Wind war an diesem Tag nicht an Wettkämpfe zu denken, weshalb diese abgesagt und auf den folgenden Tag verschoben wurden.

Doppelter Erfolg für das Team aus Österreich

Gleich im ersten Wettkampf durften sich die österreichischen Springer über einen Doppelsieg freuen. Maximilian Ortner (104,5/105,5 m; 270,5 Pkt.) sicherte sich den Sieg vor seinem Landsmann Jonas Schuster (104,0/107,0 m; 269,6 Pkt.). Der dritte Platz ging an den Norweger Isak Andreas Langmo (105,0/104,0 m; 262,8 Pkt.).

Mit Joergen Oliver Stroem landete auch auf Rang vier ein Athlet aus Norwegen. Den fünften Platz belegte der beste Slowene, Rok Oblak.

Eine starke Teamleistung zeigten im ersten Wettkampf die Polen. Mit Klemens Joniak (6.), Dawid Kubacki (7.) und Maciej Kot (8.) landeten gleich drei Athleten unter den besten Zehn. Auf dem neunten Platz folgte mit Raffael Zimmermann ein weiterer Springer aus den Reihen des ÖSV. Komplettiert wurden die Top Ten im ersten Bewerb vom Slowenen Zak Mogel auf Rang zehn.

DSV-Athleten schwächeln im ersten Wettkampf

Lasse Deimel wurde als 13. bester Deutscher. Daneben konnten lediglich Martin Hamann auf Rang 20 und Finn Braun auf Platz 26 Punkte sammeln. Nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnten sich Jannik Faisst (31.), Ben Bayer (33.), Max Unglaube (35.), Yann Kullmann (37.), Constantin Schmid (38.), Adrian Tittel (40.), Janne Holz (42.) und Alex Reiter (44.). Ebenfalls nicht im zweiten Durchgang am Start war Luca Roth, der aufgrund seines Anzugs disqualifiziert wurde.

Auch der Schweizer Routinier Simon Ammann verpasste als 43. den Einzug in den zweiten Durchgang.

ÖSV erneut ganz oben – Luca Roth wird Vierter

Auch im zweiten Wettkampf ging der erste Platz an Rot-Weiß-Rot. Diesmal setzte sich Jonas Schuster (108,0/108,5 m; 388,3 Pkt.) deutlich gegen die Konkurrenz durch. Joergen Oliver Stroem (104,0/104,5 m; 266,9 Pkt.), der nach dem ersten Durchgang noch auf dem sechsten Zwischenrang gelegen hatte, wurde Zweiter. Hinter ihm landete der Sieger des ersten Wettbewerbs, Maximilian Ortner (103,5/109,0 m; 261,5 Pkt.), auf Rang drei.

Luca Roth, der nach einem Sprung auf 99,0 Meter im ersten Durchgang noch auf Rang neun gelegen hatte, schaffte mit einem Satz auf 104,0 Meter beinahe noch den Sprung auf das Podest. Am Ende wurde es Rang vier. Auf Platz fünf landete der Norweger Isak Andreas Langmo. Sechster wurde Jakob Wolny aus Polen, der nach 108,5 Metern im ersten Durchgang noch auf dem dritten Zwischenrang gelegen hatte, diesen mit einem schwächeren zweiten Sprung jedoch nicht halten konnte.

Platz sieben ging an den Norweger Sindre Ulven Jörgensen. Clemens Aigner landete auf Rang acht. Dawid Kubacki konnte sich als Neunter auch im zweiten Wettkampf unter den besten Zehn platzieren. Bester Slowene wurde Zak Vogel, der erneut den zehnten Platz belegte.

Wenig Zählbares für das DSV-Team

Die DSV-Athleten taten sich auch im zweiten Bewerb schwer. Neben Luca Roth konnten lediglich Ben Bayer (14.), Max Unglaube (23.) und Lasse Deimel (25.) Punkte sammeln. Nicht im zweiten Durchgang vertreten waren Finn Braun (31.), Martin Hamann (32.), Janne Holz (39.), Constantin Schmid (41.), Adrian Tittel (46.), Alex Reiter (47.), Yann Kullmann (48.) und Jannik Faisst (52.).

Weiter geht es für die Herren im COC am 21. Februar in Iron Mountain, Amerika.

Ergebnis 1. Wettkampf

Ergebnis 2. Wettkampf

Foto: Martina Sauerstein

Top Ergebnisse für deutsche Damen

Nahezu perfekt verliefen aus Sicht des DSV die beiden nachfolgenden Damenwettkämpfe. Gleich zweimal konnten sich die Zuschauer über ein rot-schwarz-goldenes Podium freuen.

Im ersten Bewerb landete Emely Torazza (99,5/96,0 m; 239,9 Pkt.) vor Anne Haeckel (100,0/95,5 m; 232,3 Pkt.) und Julina Kreibich (101,0/93,9 m; 228,8 Pkt.).

Mit Alvine Holz (7.), Anna-Fay Scharfenberg (8.) und Lia Böhme (9.) konnten sich außerdem gleich drei weitere DSV-Athletinnen unter den besten Zehn platzieren.

Auf Rang vier landete Hannah Wiegele aus Österreich vor Tara Geraghty-Moats aus den USA auf dem fünften Platz. Beste Slowenin wurde Taja Terbovsek auf Rang sechs. Komplettiert wurden die Top Ten von der Französin Capucine Mesnil auf Platz zehn.

Auch die übrigen deutschen Athletinnen konnten sich allesamt in den Punkterängen platzieren. Emily Teubner wurde 13., Megi Lou Schmidt landete auf Platz 15. Lisa Feicht, Pia Lilian Kübler und Anna Deufel reihten sich punktgleich auf Platz 19 ein, Maike Tyralla wurde 23.

Julina Kreibich sichert sich Tagessieg und ICOC-Gesamtwertung

Auch der zweite Wettkampf blieb in deutscher Hand. Julina Kreibich (99,0/97,0 m; 235,7 Pkt.) sicherte sich den Sieg vor ihren Teamkolleginnen Emely Torazza (94,0/90,5 m; 229,1 Pkt.) und Anna-Fay Scharfenberg (92,0/93,0 m; 228,7 Pkt.). Anne Haeckel landete auf dem vierten Platz, und auch Alvine Holz konnte sich mit Rang sieben erneut unter den besten Zehn platzieren.

Wie schon im vorangegangenen Bewerb belegte Tara Geraghty-Moats Rang fünf vor der Slowenin Taja Terbovsek auf Platz sechs. Hannah Wiegele wurde im zweiten Wettkampf Achte. Ihre Teamkollegin Sophie Kothbauer konnte sich nach Platz 14 im Zwischenklassement noch auf Rang neun verbessern. Auf dem zehnten Platz landete Simone Puff aus der Schweiz.

Auch im zweiten Bewerb landeten mit Emily Teubner (14.), Lia Böhme (15.), Megi Lou Schmidt (17.), Anna Deufel (20.), Pia Lilian Kübler (22.), Lisa Feicht (23.) und Maike Tyralla (28.) alle DSV-Athletinnen unter den besten 30.

Aufgrund der bereits erfolgten Absage der abschließenden Bewerbe in Lahti im März waren dies die letzten Wettkämpfe der Damen in der diesjährigen ICOC-Saison. Mit fast 200 Punkten Vorsprung sicherte sich Julina Kreibich (726 Pkt.) den Gesamtsieg vor der Österreicherin Hannah Wiegele (528 Pkt.) und der Slowenin Taja Terbovsek (420 Pkt.).

Mit Anne Haeckel (4.), Alvine Holz (6.), Lia Böhme (8.) und Emily Teubner (10.) fanden sich außerdem in der Gesamtwertung vier weitere deutsche Athletinnen unter den besten Zehn der Saison.

Ergebnis 1. Wettkampf

Ergebnis 2. Wettkampf

ICOC Gesamtwertung

COC Herren Continental Cup DSV

Luca Roth und Ben Bayer haben beim heutigen COC-Wettbewerb in Zhangjiakou für einen deutschen Doppelerfolg gesorgt. Damit bestätigten die beiden DSV-Adler erneut den Aufwärtstrend, der am vergangenen Wochenende bereits in Sapporo zu spüren war. Rang drei ging an den Norweger Soelve Jokerud Strand.

Die Asienreise im COC scheint sich für die DSV-Adler auszuzahlen. Nachdem Ben Bayer beim zweiten Einzelwettbewerb in Sapporo mit dem dritten Platz bereits ein Podiumsresultat erzielen konnte, sprang er im chinesischen Zhangjiakou heute als Zweiter erneut auf das Siegertreppchen. Nur einer war an diesem Tag besser als der 21-jährige Youngster, nämlich Teamkollege Luca Roth. Mit einer Weite von 139,5 m zog dieser im Finaldurchgang noch an Bayer vorbei und sicherte sich seinen ersten Saisonsieg. Bayer, der nach dem ersten Durchgang noch in Führung gelegen hatte, kam seinerseits auf 135,0 m. Schlussendlich trennten die beiden Deutschen 3,1 Punkte voneinander.

Hinter den beiden Norwegern Soelve Jokerud Strand (3.) und Fredrik Villumstad (4.) belegte Clemens Aigner als bestplatzierter Österreicher den fünften Rang, vor Robin Pedersen (6.), einem weiteren Norweger. Dahinter folgten die ÖSV-Athleten Niklas Bachlinger (7.) und Julijan Smid (8.), vor dem Norweger Joergen Oliver Stroem (9.) und dem Österreicher Hannes Landerer (10.).

Neben Roth und Bayer konnte sich auch Constantin Schmid im Vergleich zu den letzten Wochen deutlich steigern. Nach dem ersten Durchgang belegte er in Zhangjiakou noch den zehnten Platz, fiel im Finale jedoch noch auf Rang 16 zurück. Dennoch dürfte dieser Auftritt auch ihm Selbstvertrauen geben. Jannik Faisst (19.) und Adrian Tittel (26.) erreichten ebenfalls den zweiten Durchgang der Top 30.

DSV-Aufwärtstrend hat sich schon in Sapporo angedeutet

Am vergangenen Wochenende sorgte Ben Bayer mit den Rängen drei und neun in Sapporo gleich für zwei Top-10-Platzierungen. Doch auch Luca Roth machte dort bereits einen großen Schritt nach vorne. So lag er beim Einzelspringen am Samstag nach einem starken Sprung auf dem dritten Zwischenrang. Hier fehlte ihm im zweiten Durchgang allerdings noch das nötige Quäntchen Glück, um sich mit einem guten Endergebnis selbst zu belohnen. Unterm Strich lässt sich festhalten, dass es zwar leichte Anlaufschwierigkeiten gab, inzwischen aber immer mehr Lichtblicke im deutschen COC-Team Einzug halten.

Luca Roth: „Die größte Baustelle ist bei mir der Absprung“

Vor der Asienreise fasste Luca Roth im Gespräch mit Skispringen-News.de seinen bisherigen Saisonverlauf wie folgt zusammen: „Schwierig. Natürlich freue ich mich, dass ich als Teil der nationalen Gruppe in Oberstdorf und Garmisch mit dabei war, aber die richtig guten Sprünge gelingen mir in den Wettkämpfen noch nicht. Da muss ich jetzt dranbleiben und einfach schauen, dass ich mich stabilisiere und auch die guten Sprünge in die Wettkämpfe bringe.“ Dies ist ihm in Zhangjiakou nun zumindest auf COC-Ebene gelungen.

Auf seine derzeit noch größten „Baustellen“ angesprochen, schildert Roth: „Das ist bei mir derzeit der Absprung. Da stehe ich mit meiner Körperkraft oft noch zu sehr im Wind und bin zu steil. Dann bremst mich das einfach extrem.“ Umso mehr zeigt er sich jedoch mit seinem Flugsystem zufrieden. „Ich würde sagen, am besten habe ich dieses Jahr mein Flugsystem verändert. Das ist äußerst stabil und sehr sauber geworden. Und gerade auch mit den neuen Anzügen fällt es uns größeren Sportlern, glaube ich, nicht ganz so leicht. Aber das ist eine Challenge, da bleiben wir dran. Und ich bin fest überzeugt, dass auch wir als größere Athleten mit den Anzügen sehr gut Skispringen können.“

Luca Roth: „Es macht mega viel Spaß, mit Thomas Thurnbichler zu arbeiten“

Während Luca Roth im Sommer viele Erfahrungen mit Bundestrainer Stefan Horngacher gemacht hat, mit diesem nach eigenen Angaben sehr gut klarkommt und ihn als „sehr, sehr guten Trainer“ bezeichnet, lobt er auch ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Thomas Thurnbichler. „Ich bin sehr positiv eingestimmt auf ihn als Trainer, aber auch als Person neben der Schanze. Es macht mega viel Spaß, mit ihm zu arbeiten, und das ist wirklich 1A!“, betont Roth.

DSV Weltcup Weltcup Herren

Nach den schwachen Leistungen von Karl Geiger und Andreas Wellinger hatte Bundestrainer Stefan Horngacher bereits am Sonntag mögliche Konsequenzen angekündigt. Nun rückt die erste Hoffnung aus dem B-Kader nach.

Karl Geiger scheiterte sowohl am vergangenen Freitag als auch am Sonntag bereits an der Qualifikation in Wisla und musste somit seinen Teamkollegen zuschauen. Frust gab es auch bei Andreas Wellinger, der in beiden Einzelwettbewerben den Finaldurchgang verpasste. Seit dem Weltcup-Auftakt in Lillehammer hat sich die Situation für die beiden nicht wirklich verbessert, sondern eher zugespitzt.

Schon am Montag folgten deshalb Gespräche zwischen Trainer und Athleten. Dabei wurde entschieden, dass Geiger vorerst mit Maxi Mechler trainieren und den kommenden Heimweltcup auslassen wird. Wellinger bleibt hingegen vorerst im Team. Neu in die Mannschaft rückt dafür der B-Kader-Springer Luca Roth. Das starke Trio der ersten Weltcup-Stationen um Philipp Raimund, Felix Hoffmann und Pius Paschke bleibt selbstverständlich unverändert.

Bei de Damen steht für den Heimweltcup in Klingenthal am kommenden Wochenende ein fünfköpfiges Damen-Team – nur Alvine Holz fällt wieder aus dem Team. Mit von der Partie werden demnach sein: Selina Freitag, Anna Hollandt, Agnes Reisch, Katharina Schmid und Juliane Seyfarth.

SGP Herren Sommer Grand Prix

Nach den Damen haben nun auch die Herren den neuen Wettkampfmodus „High-Five“ getestet. Mit einem Sprung auf 130 m und 139,4 Punkten darf sich Niklas Bachlinger als erster Sieger des Formates feiern lassen. Der 23-jährige Österreicher gewann zuvor in Courchevel bereits beide Qualifikationen. Doch auch die deutsche Mannschaft durfte sich über gleich zwei Podiumsplätze freuen, erzielt durch Philipp Raimund (137,5 Punkte) und Luca Roth (136,9 Punkte).

Bei den Herren nahmen die Top-50 aus der Qualifikation am ersten „High-Five“-Wettbewerb teil und wurden anhand der Ergebnisse in zehn Gruppen á fünf Springer aufgeteilt. Als Sieger der 1. Gruppe ging gleich ein deutscher Springer hervor: Felix Hoffmann löste ohne Probleme sein Ticket für den Finaldurchgang, neben ihm kam Hektor Kapustik direkt weiter.

In der zweiten Gruppe gab es dann eine erste kleine Überraschung zu verzeichnen. Kristoffer Eriksen Sundal scheiterte an Dawid Kubacki und Yukiya Sato, die beide herausragende Sprünge über 130m zeigten. Für Sundal reichte es auch nicht über die fünf „Lucky-Loser“ Plätze, sodass er auf Rang 26 nach dem ersten Durchgang ausschied.

Stichwort Überraschung: für die sorgte der Schweizer Simon Ammann. Er gewann nicht nur das Kräftemessen in Gruppe 3, sondern führte sogar das Gesamtfeld nach dem ersten Durchgang an. Ob sich der doppelte Doppelolympiasieger früherer Tage überhaupt noch daran erinnern kann, wann er das letzte Mal als „Letzter“ in einem Finaldurchgang vom Balken gehen durfte? Neben ihm kam der Österreicher Jonas Schuster weiter.

In Gruppe 4 setzte sich Clemens Aigner durch und verwies Vortagessieger Marius Lindvik innerhalb seiner Gruppe auf den zweiten Platz. Piotr Zyla und Luca Roth zogen aus Gruppe 5 direkt ins Finale ein und ließen dabei u.a. Kilian Peier hinter sich.

Für einen Schreckmoment sorgte Kamil Stoch, der bei 129,5 m nach der Landung zu Fall kam. Der Pole ärgerte sich im Auslauf sehr über sich selbst, bleib jedoch zum Glück unverletzt und gewann trotz des Abzuges bei den Haltungsnoten die Gruppe 6 vor dem Schweizer Yanick Wasser. In Gruppe 7 führte kein Weg an Johann Andre Forfang und Lovro Kos vorbei, gleiches gilt für Gregor Deschwanden und Pawel Wasek, dem amtierenden Sommer-Grand-Prix Champion, in Gruppe 8.

Gruppe 9 wurde von Philipp Raimund dominiert, der mit 124m überzeugte und sich nach dem ersten Durchgang im Gesamtfeld auch auf Platz zwei hinter Simon Ammann einreihte. Neben ihm kam auch Andrew Urlaub aus den USA weiter.

Gruppe 10 war dann ein leichtes Spiel für Niklas Bachlinger und Naoki Nakamura. Als „Lucky-Loser“ kamen Zak Mogel, Kilian Peier, Danil Vassilyev, Roman Koudelka, Taku Takeuchi noch ins Finale. Für Adrian Tittel (33.) und Max Unglaube (46.) endete der Arbeitstag wie tags zuvor bereits nach dem ersten Durchgang.

Im zweiten Durchgang hieß es dann wieder alles auf „Null“, alle bisherigen Punkte und Weiten wurden gestrichen – ein Merkmal dieses neuen Formats. Den besten und vor allem saubersten Sprung erwischte Niklas Bachlinger, der sich mit 130m den Sieg sicherte. Philipp Raimund sprang zwar einen halben Meter weiter als Bachlinger, fuhr den Sprung jedoch nicht ganz so sauber aus. Mit dem zweiten Platz bestätigte er allerdings seine Platzierung vom Vortag und übernahm gleichzeitig auch das Gelbe-Trikot für die Führung im Sommer-Grand-Prix.

Eine starke Leistung bot auch Luca Roth mit Gesamtrang drei und 127 Metern. Er gab damit die passende Antwort auf den gestrigen Tag, als er noch wegen seines Anzuges disqualifiziert wurde. Die Top-5 rundeten die beiden Norweger Marius Lindvik (4.) und Johann Andre Forfang (5.) ab.

Neben Raimund und Roth zeigte auch Felix Hoffmann wieder einen soliden Wettkampf. 123,5 Meter reichten am Ende zum elften Platz im Gesamtklassement vor Simon Ammann (12.), der dennoch sehr viel Spaß an diesem (wenn auch für das Gesamtergebnis wertlosen) ersten Durchgang gehabt haben sollte.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Skispringer mit der zweiten Station des diesjährigen Sommer-Grand-Prix im polnischen Wisla weiter.