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Polnische Meisterschaften: Kubacki zeigt sich in Top-Form

Dawid Kubacki (POL), Weltcup Sapporo (JPN) 22.01.23; Foto: Konstanze Schneider

Dawid Kubacki ist der Gewinner der polnischen Meisterschaften. Der 33-Jährige konnte auf der Normalschanze von Szczyrk seine langjährigen Weggefährten Piotr Zyla und Kamil Stoch hinter sich lassen.

Für die Nationalen Titelkämpfe gilt die Devise “Nichts neues in Polen“. Die drei Muskeltiere Dawid Kubacki, Piotr Zyla und Kamil Stoch sprangen in Szczyrk wenig überraschend auf die ersten drei Plätze. Platz eins ging an Dawid Kubacki, der sich blendend erholt zeigte, nachdem er im vergangenen Winter aufgrund von schweren Herzproblemen bei seiner Frau Marta vorzeitig aus dem Weltcup ausgestiegen war. Im Frühjahr gab der Weltmeister aus dem Jahr 2019 jedoch Entwarnung und konnte sich den Vorbereitungen auf die neue Saison konzentrieren. Bereits im SGP konnte er zuletzt mit dem zweiten Platz in Klingenthal zeigen, dass er weiterhin in der Weltspitze mitwirkt. Im Rahmen der nationalen Titelkämpfe hat er das mit Sprüngen auf 102,5 und 106,5 Meter bewiesen. Während nach Durchgang eins noch Piotr Zyla vorne lag, triumphierte Kubacki am Ende souverän mit 297,6 Punkten. Der amtierende Normal-Schanzen-Weltmeister landete nach 103 Metern in Durchgang eins im Finale lediglich bei 100,5 Metern und hatte demnach mit 287,7 Zählern knapp zehn Punkte Rückstand. Kamil Stoch konnte mit den beiden absprungstarken Athleten nicht ganz mithalten, rettete mit Sprüngen auf 101 und 100,5 Meter sowie 280,8 Punkten jedoch immerhin noch die Bronze-Medaille.

Kot verpasst Podium: Punktsieg im Kampf um die Startplätze

Lediglich ein Zehntel hinter Stoch verpasste Maciej Kot (98 und 100,5 Meter) das Podium. Der 32-Jährige, der seit Jahren um den Anschluss kämpft, konnte damit allerdings im Kampf um die verbliebenen zwei Startplätze für den Weltcup-Auftakt einen Punktsieg erzielen. Immerhin landeten Pawel Wasek (279,4 P.), Aleksander Zniszczol (278,2 P.) und Kacper Juroczek (277,2 P.) – wenn auch knapp – allesamt hinter ihm. Mit einem deutlichen Abstand auf die Top 7, komplettierten Jakub Wolny, Klemens Muranka und Tomasz Pilch die Top 10.

Welche zwei Springer Thomas Turnbichler für den Weltcup-Auftakt in Ruka nominiert, werden die kommenden Wochen zeigen. Die besten Chancen dürften jedoch weiterhin Pawel Wasek und Aleksander Zniszczol haben, da beide im Weltcup-Winter zumindest punktuell aufzeigen konnten und die besten U-30-Springer im Team sind.

Die besten Sprünge der polnischen Meisterschaft

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