Deutschland holt Gold im Mixed-Wettkampf

Das deutsche Team konnte zum Abschluss der WM im Mixed-Wettkampf noch einmal zuschlagen und sicherte sich vor Österreich und Norwegen die Goldmedaille.

Thomas Morgenstern will bei Olympia dabei sein

 Donnerstag, 23. Januar 2014 14:02      Kerstin Kock

Thomas Morgenstern
Thomas Morgenstern Foto: Kerstin Kock
Thomas Morgenstern hat sich von seinem schweren Sturz am Kulm vor 13 Tagen gut erholt und will nun alles dafür geben bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi an den Start gehen zu können. Dies gab der ÖSV-Springer am Donnerstag in einer Pressekonferenz bekannt.

Thomas Morgenstern trat am heutigen Donnerstag zum ersten Mal nach seinem schweren Sturz am 10. Januar vor die Presse und zeigte sich hochmotiviert seinen von Alexander Pointner reservierten Startplatz bei Olympia auch einzunehmen: "Am 4. Februar fliegt das Team nach Sotschi. Da werde ich an Bord sein!"

Das Ziel Olympia sei für Morgenstern von Beginn an wichtig gewesen. "Ich habe gewusst, ich muss mir ein Ziel setzen", erklärte Morgenstern. "Als Sportler setzt man sich immer Ziele, um diese dann zu erreichen. Wer mich kennt, weiß, dass meine Ziele immer sehr, sehr hoch sind. Da war für mich klar: Sotschi - da will ich hin! Es geht nicht nur um Gold, Silber oder Bronze, sondern auch um das Erlebnis Olympia. Aufgeben werde ich das Ziel Olympia erst, wenn ich es am Fernseher anschaue. Ich bin auf bin auf einem guten Weg."

Gesundheitliche Tests fallen positiv aus
Nach seinem Sturz am Kulm, wo er sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und eine Lungenquetschung zugezogen hatte, musste der  Kärntner zunächst im Unfallkrankenhaus Salzburg mehrere Tage auf der Intensivstation verbringen. Am 16. Januar konnte Morgenstern das Krankenhaus verlassen und bestreitet seitdem in der Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt ein Rehabilitationsprogramm­. "Die Physis und die Psyche müssen in Einklang gebracht werden. Seit kurzer Zeit ist uns das gelungen. Wir konnten bereits mit dem Training beginnen. Die Weitergabe von Morgenstern an Trainer Heinz Kuttin ist bereits erfolgt", so Georg Lajtai, Facharzt für Unfall-Chirurgie. Hinweise auf Folgeschäden gäbe es keine. Dr. Lajtai erklärte, dass gewissen Prellungen bei Morgenstern noch für Probleme sorgen würden und dass der ÖSV-Athlet weiterhin betreut würde. Dennoch sei es mehr als positiv, wie gut es Morgenstern schon wieder ginge.

Morgenstern will Schanzen-Rückkehr nicht übereilen
Der nächste Schritt sei nun die Rückkehr auf die Schanze, die Morgenstern aber nicht übereilen möchte. "Auch nach dem Sturz in Titisee-Neustadt war mir wichtig, dass zuerst das Körperliche stimmt. Dann werde ich sicher auf eine 90-Meter-Schanze gehen", so der 27-Jährige. Ähnlich sieht es auch sein Heim-Trainer Heinz Kuttin: "Wir müssen erst schauen, welche Schanzen wir an welchen Tagen nutzen können. Wichtig sind die Ruhephasen für seinen Körper und seinen Geist."


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